Englisch · Klasse 6 · 8 Kapitel · Glossar · Prüfungsfragen
Das going-to future brauchst du, um über Pläne, Absichten und Vorhersagen zu sprechen, die du an Anzeichen erkennst. Nach diesem Material weißt du, wie du bejahte Sätze, Verneinungen und Fragen bildest, welche Signalwörter dir helfen und wie du über deine eigenen Pläne für Wochenende, Ferien und Klassenfahrt schreibst.
Das going-to future setzt sich immer aus drei Bausteinen zusammen: einer Form von to be (am / is / are), dem festen Baustein going to und der Grundform (dem Infinitiv) des Hauptverbs. Die Form von to be richtet sich nach der Person, going to bleibt immer gleich.
Hier siehst du, welche Form von to be zu welcher Person gehört:
| Person | Form von to be | Beispielsatz |
|---|---|---|
| I | am | I am going to play football. |
| you | are | You are going to help me. |
| he / she / it | is | She is going to read a book. |
| we | are | We are going to watch a film. |
| you | are | You are going to win. |
| they | are | They are going to travel. |
Im gesprochenen und geschriebenen Englisch benutzt man meistens die Kurzformen (short forms):
| Langform | Kurzform |
|---|---|
| I am going to | I'm going to |
| you are going to | you're going to |
| he is going to | he's going to |
| she is going to | she's going to |
| it is going to | it's going to |
| we are going to | we're going to |
| they are going to | they're going to |
Du benutzt das going-to future, wenn du über Pläne und Absichten sprichst — also über Dinge, die du dir schon vorher vorgenommen hast. Der Entschluss steht bereits fest, bevor du den Satz sagst.
Die zweite wichtige Verwendung ist die Vorhersage (prediction), wenn es dafür ein sichtbares Anzeichen in der Gegenwart gibt. Du siehst etwas jetzt und schließt daraus, was gleich passieren wird.
Die beiden Verwendungen im Vergleich:
| Verwendung | Was ist gemeint? | Beispiel |
|---|---|---|
| Pläne / Absichten | Etwas ist vorher entschieden | I'm going to visit my grandma. |
| Vorhersage mit Anzeichen | Etwas kündigt sich sichtbar an | Look at the clouds. It's going to rain. |
Verneint wird das going-to future, indem du not hinter die Form von to be setzt. Der Baustein going to und die Grundform bleiben unverändert. Auch hier gibt es Kurzformen.
Hier siehst du die Verneinung mit ihren Kurzformen:
| Person | Langform | Kurzform |
|---|---|---|
| I | I am not going to | I'm not going to |
| you | you are not going to | you aren't going to / you're not going to |
| he / she / it | she is not going to | she isn't going to / she's not going to |
| we | we are not going to | we aren't going to / we're not going to |
| they | they are not going to | they aren't going to / they're not going to |
Für Fragen stellst du die Form von to be an den Satzanfang (vor das Subjekt). Man nennt das Umstellung. Der Rest des Satzes bleibt gleich.
Schritt für Schritt — aus einem Aussagesatz eine Frage machen:
Die üblichen Kurzantworten bestehen aus Yes/No, dem Subjekt und der Form von to be — going to und das Vollverb brauchst du nicht zu wiederholen:
| Frage | Kurzantwort ja | Kurzantwort nein |
|---|---|---|
| Are you going to help? | Yes, I am. | No, I'm not. |
| Is she going to come? | Yes, she is. | No, she isn't. |
| Are they going to win? | Yes, they are. | No, they aren't. |
Mit Fragewörtern (question words) stellst du das Fragewort ganz nach vorn:
Zeitangaben (time expressions) wie tomorrow oder next week nennen den Zeitpunkt, um den es geht. Sie helfen dir, die Zukunft zu erkennen — die Zeitform legst du aber nach der Bedeutung fest: ein vorher gefasster Plan oder eine Vorhersage mit Anzeichen → going to.
Die wichtigsten Zeitangaben mit ihrer Bedeutung:
| Englisch | Deutsch |
|---|---|
| tomorrow | morgen |
| next week | nächste Woche |
| tonight | heute Abend |
| this weekend | dieses Wochenende |
| soon | bald |
| in the summer holidays | in den Sommerferien |
In einem Text musst du die Zeitformen auseinanderhalten. Achte auf das Verb und auf die Signalwörter: Das simple past spricht über die Vergangenheit, das simple present über das, was regelmäßig oder allgemein gilt, und das going-to future über Pläne und Vorhersagen für die Zukunft.
Der Vergleich der drei Zeitformen:
| Zeitform | Wann? | Erkennungszeichen | Beispiel |
|---|---|---|---|
| simple past | Vergangenheit | Verb + -ed / 2. Form; yesterday, last week | I visited my grandma yesterday. |
| simple present | Gegenwart, Gewohnheit | Grundform / Verb + -s; every day, usually | I visit my grandma every Sunday. |
| going-to future | Zukunft, Plan | am/is/are going to + Grundform; tomorrow, next week | I'm going to visit my grandma next Sunday. |
Wenn du über deine eigenen Pläne schreibst, benutzt du das going-to future und passende Signalwörter. So klingt dein Text lebendig und die Leser wissen, wann etwas passiert.
Schritt für Schritt einen kurzen Plan-Text schreiben:
| Begriff | Definition |
|---|---|
| going-to future | Zukunftsform aus am/is/are + going to + Grundform, für Pläne und Vorhersagen mit Anzeichen. |
| Grundform (infinitive) | Die unveränderte Form des Verbs ohne Endung, z. B. play, go, visit. |
| Kurzform (short form) | Zusammengezogene Form, z. B. I'm statt I am, isn't statt is not. |
| Kurzantwort (short answer) | Kurze Antwort auf eine Frage mit nur der Form von to be: Yes, I am. / No, I'm not. |
| Plan / Absicht | Etwas, das man sich schon vorher vorgenommen hat. |
| Zeitangabe (time expression) | Wort für den Zeitpunkt, z. B. tomorrow; hilft beim Verstehen, legt die Zeitform aber nicht allein fest. |
| simple past | Zeitform der Vergangenheit, Verb + -ed oder 2. Form. |
| simple present | Zeitform der Gegenwart und Gewohnheit, Grundform oder Verb + -s. |
| to be | Das Verb sein mit den Formen am / is / are. |
| Verneinung (negation) | Verneinter Satz, gebildet mit not hinter der Form von to be. |
| Vorhersage (prediction) | Aussage über die Zukunft, die man aus einem sichtbaren Anzeichen schließt. |
Das going-to future bildet man aus drei Bausteinen: einer Form von to be (am / is / are), dem festen Baustein going to und der Grundform des Verbs. Die Form von to be richtet sich nach der Person, während going to und die Grundform immer gleich bleiben. Ein Beispiel ist „She is going to play tennis.“ Nur die Form von to be verändert sich also je nach Subjekt.
Man benutzt das going-to future für zwei Fälle. Erstens für Pläne und Absichten, die schon vorher feststehen, zum Beispiel „I'm going to visit my grandma on Sunday.“ Zweitens für Vorhersagen, bei denen es ein sichtbares Anzeichen in der Gegenwart gibt, zum Beispiel „Look at the clouds. It's going to rain.“ In beiden Fällen geht es um die Zukunft.
Bei einem Plan hat man die Entscheidung schon vorher getroffen, zum Beispiel „We're going to have a picnic tomorrow.“ Bei einer Vorhersage schließt man aus einem sichtbaren Anzeichen in der Gegenwart auf die Zukunft, zum Beispiel „The car is going too fast. It's going to crash!“ Der Unterschied ist also: Beim Plan steht der Entschluss im Vordergrund, bei der Vorhersage das Anzeichen.
Man verneint einen Satz, indem man not hinter die Form von to be setzt. Der Rest des Satzes bleibt unverändert, zum Beispiel „She isn't going to come.“ Häufig benutzt man die Kurzformen isn't und aren't. Bei I gibt es kein „amn't“, sondern nur I'm not going to.
Für eine Frage stellt man die Form von to be an den Satzanfang, vor das Subjekt. Aus „You are going to help me.“ wird also „Are you going to help me?“ Der Rest des Satzes bleibt gleich. Mit einem Fragewort steht dieses ganz vorn, zum Beispiel „What are you going to do?“
Die üblichen Kurzantworten bestehen aus Yes/No, dem Subjekt und der Form von to be; going to und das Vollverb brauchst du nicht zu wiederholen. Die bejahte Antwort lautet zum Beispiel „Yes, I am.“ oder „Yes, she is.“ Die verneinte Antwort lautet „No, I'm not.“ oder „No, she isn't.“
Typische Zeitangaben sind tomorrow, next week, tonight, this weekend, soon und in the summer holidays. Sie zeigen alle auf einen Zeitpunkt in der Zukunft und helfen dir, den Zeitpunkt zu erkennen. Die Zeitform legen sie nicht allein fest: going to passt, wenn ein Plan schon feststeht oder ein Anzeichen eine Vorhersage erlaubt, zum Beispiel „We're going to visit London next week.“
Man achtet auf das Verb und die Bedeutung des Satzes; Zeitangaben helfen dabei. Das simple past erzählt abgeschlossene vergangene Ereignisse (Verb + -ed oder 2. Form, z. B. visited, went), das simple present regelmäßige Handlungen und allgemeine Aussagen (Grundform oder Verb + -s), und das going-to future vorher gefasste Pläne (am/is/are going to + Grundform). So ordnest du die Zeitform sicher zu.
Nach going to steht immer die Grundform, weil das Verb dort nicht gebeugt wird. Ein Satz wie „She is going to plays“ ist deshalb falsch, richtig ist „She is going to play.“ Die Person wird bereits durch die Form von to be ausgedrückt, deshalb bleibt das Hauptverb unverändert.
Man beginnt die Sätze mit I'm going to … oder We're going to … und fügt passende Signalwörter wie on Saturday oder next week hinzu. Die Sätze verbindet man mit and, because oder after that, damit der Text zusammenhängt. Ein Beispiel ist: „This weekend I'm going to play football, and after that we're going to watch a film.“ So entsteht ein lebendiger Plan-Text.